Mein Name ist Kristin Sypiena, ich bin die Stimme hinter FreidenkerKinder.

Schon als Kind habe ich mich in Bücher vertieft.
Ich konnte stundenlang lesen oder mir vorlesen lassen.
Irgendwann habe ich angefangen, eigene Geschichten zu schreiben.

Ich habe gemerkt:
In Geschichten darf alles gedacht werden.
Und genau das mochte ich.

In der Schule wurde das anders.
Plötzlich ging es darum, was richtig und was falsch ist.
Was in eine Bewertung passt.
Was „gelungen“ ist.

Und irgendwann habe ich aufgehört zu schreiben.
Nicht, weil ich keine Ideen mehr hatte –
sondern weil meine Gedanken nicht mehr reingepasst haben.

Heute weiß ich:
So geht es vielen Kindern.

Sie verlieren unterwegs das Vertrauen in ihre eigene Fantasie.
Und ich finde: Das darf nicht sein.

Mein Weg

Ich bin Sonderpädagogin und habe mit Kindern in verschiedenen Bereichen gearbeitet, unter anderem im Kindergarten und in der Frühförderung.

Schon im Studium habe ich gemerkt, dass klassisches Lehren nicht mein Weg ist.
Nicht, weil ich Kinder nicht begleiten möchte, sondern weil mir feste Vorgaben, starre Erwartungen und enge Strukturen nie entsprochen haben.

Auch in der praktischen Arbeit habe ich erlebt, wie früh Erwartungen an Kinder gestellt werden.
Wie schnell der Blick auf das gerichtet ist, was „noch nicht klappt“.
Und wie oft es darum geht, Kinder zu korrigieren, statt sie wirklich zu sehen.

Mir ist dabei immer deutlicher geworden:
Jedes Kind hat sein eigenes Tempo.
Seinen eigenen Weg.
Und seine ganz eigenen Stärken.

Ich habe erlebt, wie kreativ, klug und ideenreich Kinder sind, wenn man ihnen Raum lässt.
Wenn man weniger vorgibt.
Wenn man sie nicht ständig in eine Richtung lenkt, sondern ihnen zutraut, selbst Lösungen zu finden.

Warum FreidenkerKinder?

FreidenkerKinder ist aus dem Wunsch heraus entstanden, einen Ort zu schaffen,
an dem Kinder sich trauen dürfen, ihre Gedanken zu zeigen, ganz ohne Bewertung.

Einen Ort, an dem es kein richtig oder falsch gibt.
Und an dem Fantasie wieder Raum bekommt.

Mit meinen Karten, Materialien und Workshops möchte ich Kinder darin stärken,
ihre eigenen Ideen ernst zu nehmen
und den Mut zu behalten, anders zu denken.

Gleichzeitig möchte ich Erwachsene dazu einladen, wieder mehr zuzuhören.
Denn wenn wir Kindern solche Fragen stellen, können nicht nur sie wachsen –
auch wir erweitern unseren eigenen Horizont.

Heute

Ich entwickle Fantasiekurse, kreative Materialien und Impulse, die Eltern und pädagogische Fachkräfte im Alltag einsetzen können, um freies Denken bei Kindern zu stärken.

Denn unsere Welt wird immer schneller, lauter und perfektionistischer.
Gerade deshalb brauchen Kinder Orte, an denen sie innerlich frei bleiben dürfen.

Fantasie ist keine Spielerei. Sie ist eine Zukunftskompetenz.